Schafft „Grüne Politik“ Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern?
Im Rahmen einer Studie hat die GLC AG im Auftrag von Die Grünen/EFA das Arbeitsplatzpotenzial durch „Grüne Politik“ im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2020 ermittelt.
Aufbauend auf ein Konzept von Die Grünen/Europäische Freie Allianz vom 24.04.2009 wurde die GLC Glücksburg Consulting AG mit der Ermittlung des Arbeitsplatzpotenzials durch „Grüne Politik“ in Mecklenburg-Vorpommern beauftragt. Die im Zeitraum Dezember 2010 bis Mai 2011 erstellte Studie befasst sich vor allem mit Arbeitsplatzpotenzialen bis 2020 in den Bereichen Erneuerbare Energien, Bildung und Forschung, Gesundheit, Pflege und Tourismus sowie Ernährungswirtschaft und ökologischem Landbau. Zusätzlich wurde die Effektivität bestehender Fördermöglichkeiten betrachtet und Empfehlungen zur Gestaltung der Rahmenbedingungen durch landespolitische Instrumente erarbeitet. Die Studie wurde am 30. Mai 2011 in einer gemeinsamen Pressekonferenz durch Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament und die GLC Glücksburg Consulting AG mit folgendem Fazit vorgestellt: Bis 2020 können durch die Ansatzpunkte „Grüner Politik“ ca. 54.900 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden:
- Erneuerbare Energien: 23.000 neue Arbeitsplätze
- Bildungswirtschaft: 1.900 neue Arbeitsplätze
- Tourismus/Gastgewerbe: 6.500 neue Arbeitsplätze
- Gesundheitswirtschaft/Pflege: 22.400 neue Arbeitsplätze
- Ernährungswirtschaft/Ökologischer Landbau: 1.100 neue Arbeitsplätze








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