Stadtwerke Güstrow Machbarkeitsstudie und Entwicklungskonzept für ein Schwimmbad

Herausforderungen

Die Oase Güstrow wurde im Jahr 2000 als erlebnisorientierte Schwimmbadanlage bzw. Spaßbad eröffnet und erwirtschaftet seit 2010 erhebliche negative Ergebnisse. Die Besucherzahlen sind rückläufig. In 2011 wurde für die Oase Güstrow ein Basiskonzept zur Neupositionierung des Bades als Erholungs- und Freizeitbad mit den Säulen Wasserwelt, Saunawelt, Sportwelt und Naturwelt erstellt. Dieses Konzept wurde teilweise umgesetzt. Die Tendenz rückläufiger Besucherzahlen konnte jedoch nicht umgekehrt werden. In 2012 und 2013 beeinflussten eine Havarie sowie festgestellte Fassadenschäden die wirtschaftliche Tätigkeit der Oase negativ.

In 2014 wurde die Betriebsgesellschaft vom Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommern dazu aufgefordert, eine 10-Jahres-Planung über die wirtschaftliche Entwicklung des Bades, einschließlich eines Konzeptes zur Risikominimierung sowie inhaltlichen Vorstellungen zu einer Attraktivierung und Neuausrichtung vorzulegen.

Lösungen

Basierend auf den mehrjährigen Erfahrungen der GLC bzgl. betriebswirtschaftlicher, betriebsorganisatorischer und Angebotsoptimierungen wurde neben einer umfangreichen Bestandanalyse ein umfassender Bäderbetriebsvergleich vorgenommen, der die Stärken und Schwächen des Freizeitbades aufzeigte. Untersetzt werden konnten die Ergebnisse mit einer kleinteiligen Befragung von Einwohnern Güstrows zu deren Anforderungen, Wünschen und Erwartungen an das Bad.

Aufbauend auf den bereits zuvor erfolgten Studien und Machbarkeitsanalysen sowie den Ergebnissen der Bestandanalyse und Umfrage wurde eine inhaltliche Neuausrichtung des Bades definiert, um sich als modernes und zeitgemäßes Freizeitbad auf dem bestehenden Markt zu positionieren und abzusetzen. Unter Einbeziehung der erforderlichen Maßnahmen zur Betriebssicherheit und Betriebsfähigkeit des Bades wurde ein Gesamtinvestitionstableau zur Instandsetzung und Attraktivierung der Oase Güstrow erarbeitet und in einer 10-Jahresplanung wirtschaftlich dargestellt. Ferner wurden Zuschussverantwortlichkeiten von Stadt und Stadtwerke sowie deren Zuschusshöhen im Rahmen des Zukunftskonzeptes neu strukturiert und können nach Umsetzung der definierten Attraktivierungs- und Infrastrukturmaßnahmen herabgesenkt werden.

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